Montagsfrage – Habt Ihr Euch schon mal den Namen einer Romanfigur geliehen?

_montagsfrage_banner_neuZum Wochenbeginn ist es wieder Zeit für die Montagsfrage. Die stellt wie immer Nina vom Blog Libromanie. Heute möchte sie wissen, ob ich mir schon einmal den Namen einer Romanfigur geliehen habe.

Nicht bewusst, nein. Ich habe keine Haustiere oder Kinder und es ist auch nichts in Aussicht, was ich nach einer Romanfigur benennen könnte. Die paar Gegenstände in meinem Haushalt die einen Namen haben, verdanken diesen komischerweise keinem Buch: Orkney, mein Sofa, Hiro, mein Plüschpferd und Bob, mein Plüschwaschbär. Mehr namentlich betitelte Gegenstände gibt es bei mir nicht. Vielleicht noch die Ikea-Möbel, deren Namen ich mir jedoch nicht gemerkt habe und die ich wohl auch nicht aussprechen kann. Und mich selber habe ich bisher auch noch nicht mit dem Namen einer Romanfigur geschmückt.

Ich glaube, mir würde es auch nicht wirklich einfallen eines meiner Kinder nach einer Romanfigur zu benennen. Zumal ich so ganz spontan noch nicht einmal eine Romanfigur wüsste, die oder deren Name mich so tief beeindruckt hat. Eher das Gegenteil. Selbst als alter Herr-der-Ringe-Fan würde mir nicht im Traum einfallen mein Kind Galadriel, Legolas, Frodo oder Gandalf zu nennen. Vielleicht ein Doppelname? Galadriel-Arwen Ullrich. Oder vielleicht Atreju-Artax Ullrich.

Mal im Ernst, die Namen die ich mir für meine Kids wünsche, stehen schon fest. Das sind Allerweltsnamen. Und da ist keiner dabei, weil er mich an eine Romanfigur erinnert. Was nicht heißt, dass sie nicht in irgendeinem Buch mal vorkommen. Sophie beispielsweise find ich schön und die gibt’s sicher auch in genügend Büchern.

Bei einem Haustier sähe das schon etwas anders aus. Da könnte ich mir durchaus eine absichtliche Namensgebung vorstellen. Wenn ich eine Ratte hätte, könnte sie Firmin heissen – wie die Leseratte aus dem gleichnamigen Buch. Eine Eule hieße vermutlich Hedwig. Für eine Katze, einen Hund oder ein sonstiges plüschiges Tier müsste ich mich noch inspirieren lassen. Vielleicht Katharina die Große oder Madame Bovary oder Edmont Dantes.
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2 Gedanken zu “Montagsfrage – Habt Ihr Euch schon mal den Namen einer Romanfigur geliehen?

  1. Ganz ehrlich, es müsste verboten werden, Kinder „Gandalf“ (oder ähnliches) zu nennen. Das wär für das Kind nämlich lediglich eine Strafe, nach einem alten, bärtigen Magier benannt zu werden. (So cool er auch sein mag)
    Ich kann nur zustimmen, es gibt wesentlich subtilere Namen, die auch im ein oder anderen Buch vorkommen.

    Liebe Grüße
    Smarty

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  2. Huhu Sanne,
    ich finde so arg ausgefallene Namen sogar für einen Hund unpassend. Einen Hund nennt man im Alltag nämlich doch recht häufig beim Namen, spätestens dann, wenn er Mist baut. Ist der Name zu lang, kann der Hund es nicht mit sich selbst verbinden; er versteht dann nicht, dass das SEIN Name ist, weil Menschen zu Spitznamen und Abkürzungen neigen. Man sagt, dass zwei Silben für einen Hund ideal sind. Und mal ehrlich, wenn ich mir vorstelle, ich müsste sowas ellenlanges wie „Madame Bovary“ brüllen, wenn das gute Tier gerade mal nicht hören mag… Nee, lieber nicht. 😀 Irgendwas Kurzes, Prägnantes, das gebrüllt entfernt an ein Bellen erinnert ist gut. „Frodo“ wäre zB eine Option.
    Ansonsten stimme ich dir voll und ganz zu, man kann sich gern von Figurnamen inspirieren lassen, sollte aber immer im Hinterkopf haben, dass es sich um den Namen eines Menschen handelt, mit dem das Kind das ganze Leben lang zurecht kommen muss. „Galadriel“? Das ist doch eine Strafe. 😀

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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