MoFra: Welche Rolle spielt der Preis beim Buchkauf?

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Ja, auch ich habe ein weichgekochtes Hirn nach diesem mörderheissen Wochenende. Heute ist es glücklicherweise kühler als die vergangenen Tage. Und glücklicherweise ist die heutige Montagsfrage von Svenja aka Buch-Fresserchen nichts, worüber ich länger oder intensiv grübeln müsste: „Welche Rolle spielt für dich der Preis eines Buches?“

Im Moment keine. Da ich in der überglücklichen Lage bin mein Leseleben mit Rezensionsexemplaren bestreiten zu können, schaue ich ganz ehrlich nicht auf den Preis. Ich bestelle, was mich interessiert und was neu auf den Markt kommt. Und ich bin nach wie vor sehr froh und dankbar für die gute Zusammenarbeit mit den Verlagen.

Vor meiner Rezensionszeit habe ich natürlich schon auf den Preis geachtet. In der Regel habe ich nur Taschenbücher gekauft bis max. € 15,00. Von der Seitenzahl habe ich das aber nicht abhängig gemacht. Und gerne günstigere Mängelexemplare – sofern der Mangel nicht in fehlenden Seiten bestand. Aber keine gebrauchten Bücher. In Ausnahmefällen wurde vom Lieblingsautor auch mal ein teureres Taschenbuch gekauft oder das noch teurere Hardcover– weil man auf so ein Buch ja unmöglich noch ein weiteres Jahr warten kann.
Ansonsten habe ich mir teure Bücher – und das sind eben alle über € 15,00 – zu Weihnachten und Geburtstagen gewünscht. Obwohl ich leider nie so viel bekam wie ich wollte. Meinen Eltern war es immer zu komisch mir nur Bücher auf den Gabentisch zu legen. Daher waren es meistens nur 1-2 Bücher. Das fand ich oft sehr schade. Aber ich glaube damals war nicht wirklich klar, wie viel mir Bücher bedeuten.
In der Zeit habe ich auch einige Bücher doppelt gelesen, weil es an neuem Lesenachschub aus finanziellen Gründen gehapert hat. Wirklich schlimm fand ich das aber auch nicht.
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5 Gedanken zu “MoFra: Welche Rolle spielt der Preis beim Buchkauf?

  1. Warum nur findet alle Welt es komisch, Bücher zu schenken? Wieso haben Bücher als Geschenk einen so schlechten Ruf? Es gilt als uninspiriert und einfallslos – ich begreife einfach nicht, warum. *kopfschütttel* Man verschenkt da doch mehr als nur einen Gegenstand, man verschenkt Fantasie und das Ticket in eine andere Welt/Realität als die eigene. Wenn das nicht das perfekte Geschenk ist, dann weiß ich auch nicht weiter. Komische Welt.

    Es freut mich, dass du heutzutage nicht mehr auf den Preis achten musst. Und ich bin ein bisschen neidisch deswegen. 😀

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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    • Hallo Elli,
      ich kann sehr gut verstehen was Du meinst. Es ist schade, dass Bücher auf dem Geschenketisch so verschmäht werden. In der heutigen Zeit kann ich es zwar insofern nachvollziehen, als eben technische Spielereien bei vielen im Vordergrund stehen. Aber umso mehr sollten Bücherwünsche berücksichtigt werden, wenn sie geäußert werden.
      Um die Geschenkefrage noch etwas zu spezifizieren: Ich selbst verschenke Bücher nur, wenn der Beschenkte sich ein bestimmtes Buch wünscht. Auf gut Glück ein Buch auswählen – selbst wenn ich das Lieblingsgenre des anderen kenne – und verschenken, traue ich mir einfach nicht zu. Dann eher einen Gutschein für eine Buchhandlung. (Merke: Buchhandlung, nicht Online-Shop)
      Ich selbst habe immer konkrete Bücher aufgeschrieben, die ich haben wollte. Weil auch ich meistens nicht so begeistert war von Büchern, die ich nicht selber ausgewählt habe. Daher bin ich auch nach wie vor ebenfalls Fan von Buchgutscheinen. Vielleicht mögen deshalb viele keine Buchgeschenke.
      Generell finde ich die aktuelle Kultur des Schenkens eher traurig. Nur in Ausnahmefällen macht sich noch jemand die Mühe und denkt darüber nach, was er einem anderen zum Geburtstag oder Weihnachten schenken soll. Meiner Meinung nach bleibt oft das persönliche auf der Strecke. Obwohl ich Gutscheine grundsätzlich eine tolle Sache finde, sind manche auch einfach einfallslos und lieblos. Aber ich glaube, das ist jetzt eher eine andere Geschichte. 🙂

      Liebe Grüße und noch einen schönen Dienstag
      Sanne

      Gefällt 1 Person

      • Hey Sanne,

        auf gut Glück verschenke ich auch nur in Ausnahmefällen Bücher. Es ist ja auch nicht einfach, genau den Geschmack einer Person zu treffen, dazu muss man sie sehr sehr gut kennen. Ich traue mir das eigentlich nur bei meinen Eltern zu. Aber wenn jemand bereits sagt, welche Bücher er/sie haben möchte, kann ihm/ihr diese Wünsche meiner Meinung nach auch erfüllen.

        Der Meinung bin ich auch. Die Leute sind einfach nicht mehr in der Lage, sich selbst Gedanken darüber zu machen, wie man anderen eine kleine Freude machen könnte. Doch ich denke, das ist nur ein Symptom eines viel größeren Problems, denn die Menschen haben doch für nichts mehr Zeit. Um ein sinnvolles Geschenk auszuwählen, muss man aber nun mal kurz innehalten. Unsere Gesellschaft dreht sich immer schneller im Kreis und das Persönliche geht dabei verloren. Traurig, traurig, traurig. Eigentlich kann man es gar nicht oft genug sagen.

        Viele liebe Grüße,
        Elli

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