MoFra: Verfilmung vs. Fantasie

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Schon wieder ist das Wochenende rum und es ist Zeit für die Montagsfrage. Diese wird wöchentlich von Svenja aka Buch-Fresserchen gestellt. Diese Woche möchte sie wissen, ob Buchverfilmungen Einfluss haben auf mein Vorstellungsvermögen was die Charaktere angeht.

Ganz klar: ja.

Grundsätzlich halte ich es so, dass ich zunächst das Buch lese und erst dann die Verfilmung ansehe. Das ist in der Regel nicht schwer, da zwischen Buchveröffentlichung und Verfilmung immer eine gute Zeit liegt. Das heißt, ich mache mir also zunächst mein eigenes Bild von den Charakteren im Buch. Bei der Verfilmung vergleiche ich dann natürlich, ob meine Vorstellung mit dem Darsteller – wenigstens halbwegs – übereinstimmt bzw. ob ich dem Schauspieler diesen Charakter abnehme. In den meisten Fällen kommt das auch hin.

Und jetzt die unvermeidlichen Ausnahmen:
Bei „Der Herr der Ringe“ war es umgekehrt: Ich habe zunächst den 1. Teil im Kino gesehen und wegen meiner Begeisterung erst danach die Trilogie gelesen. Da hatten sich in meinem Kopf die Darsteller schon eingenistet und maximal Personen die im Film (noch) nicht gezeigt wurden, habe ich mir selbst erschaffen.
Ähnlich ist es bei den Romanen von Jussi Adler-Olsen oder Dan Brown. Die ersten Bände von Sonderdezernat Q (Adler-Olsen) bzw. um Robert Langdon (Brown) habe ich nur mit meiner Vorstellungskraft bestritten. Sobald die Verfilmungen da waren habe ich für die weiteren Bücher die jeweiligen Filmdarsteller im Kopf gehabt. Wenn ich auch zunächst sehr an den Darstellern vom Sonderdezernat Q gezweifelt habe.
Das spricht nun entweder FÜR die Casting-Leute der jeweiligen Filme oder GEGEN meine Fantasie. Ich persönlich bin für ersteres. *g*
Eine Verfilmung auf die ich mich zunächst riesig gefreut habe, weil mir das Buch so richtig richtig RICHTIG gut gefallen hat, war „Wasser für die Elefanten“. Ich habe sie jedoch – bis dato – nicht gesehen. Schlicht, weil die ausgewählten Hauptdarsteller – Robert Pattinson und Reese Whitherspoon – so überhaupt nicht meiner Fantasie entsprachen. Pattinson kann ich auch einfach nicht leiden. Ich könnte aber noch nicht einmal Schauspieler benennen, die für mich diese Rollen verkörpern.
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2 Gedanken zu “MoFra: Verfilmung vs. Fantasie

  1. Mir geht es genauso. Nach Schauen des Films habe ich immer die Darsteller im Kopf. Ich versuche zwar auch meist zunächst immer das Buch zu lesen, aber nach Ansehen des Films kann ich mich oft gar nicht daran erinnern wie ich mir die Charaktere überhaupt vorgestellt habe. Das spricht ja wohl eindeutig gegen mein Erinnerungsvermögen 🙂

    Mit Robert Pattinson habe ich auch ein kleines Problem. Bella beschreibt in den Twilight Büchern ja immer wieder Edwards überirdische Schönheit. Da jetzt Robert Pattinson im Kopf zu haben, passt für mich irgendwie nicht zusammen 🙂

    LG Zeilenleben

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Zeilenleben.
      Ich Twilight weder gelesen noch gesehen. Dennoch habe ich dummerweise in irgendeiner Vorschau das Bild dieses glitterübersäten Hämpflings erblickt. Das hat mir den Schauspieler für alle Zeiten vergällt. Ich glaube, da ist auch nix mehr zu retten. *g*
      Liebe Grüße
      sanne

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