BüRü: Chris Carter: Der Kruzifixkiller

Schon bevor ich diesen Blog hier gestartet habe, schrieb ich Rezensionen. Darunter waren viele Bücher, die mich in irgendeiner Weise (in der Regel positiv) beeindruckt haben. Und es wäre schade, wenn man sich immer nur mit Neuerscheinungen beschäftigt ohne auch mal zurück zu blicken. Daher möchte ich Euch unter der neuen Kategorie „Bücherrückblick“ – kurz BüRü – eben die Bücher vorstellen, die zwar nicht neu, aber eben für mich sehr nachhaltig sind. Den Bücherrückblick gibt es ab sofort immer Freitags. Viel Spaß dabei.

 

Am Tatort angekommen, kann Detective und Profiler Robert Hunter kaum glauben was er sieht. Allein die auf brutalste Weise geschändete und zur Schau gestellte Leiche ist schon ein Schock. Als er jedoch das Kreuz mit dem doppelten Querstrich im Nacken bemerkt, läuft es ihm eiskalt den Rücken hinunter. Hunter kennt dieses besondere Kreuz. Und eigentlich dachte er, dieses Zeichen nie wieder sehen zu müssen – das Zeichen des Kruzifix-Killers.

Der KruzifixkillerGemeinsam mit seinem neuen Partner Garcia wird er auf diesen Fall angesetzt. Zunächst unter kompletter Geheimhaltung. Niemand soll erfahren, dass der vor Jahren als Kruzifix-Killer hingerichtete Mann offenbar doch der Falsche war. Die beiden Detectives nehmen sich die alten Akten noch einmal vor.
Doch zunächst steht lediglich fest, dass die Art und Weise, das Vorgehen des Killers nach wie vor brutal ist. Und dass er auch beim neuen Mord keine Spuren hinterlässt.
Während ihrer Recherchen stoßen die Männer auf Untergrund-Boss D-King. Eines seiner Mädchen ist vermutlich das erste Opfer. Aufgrund der Verstümmelungen kann man das jedoch so genau nicht sagen. D-King stellt mit seinen Männern eigene Ermittlungen an.
Schließlich stecken Hunter und sein Partner in einer Sackgasse. Erst als Garcia verschwindet und Hunter einen Anruf vom Kruzifix-Killer erhält, überschlagen sich die Ereignisse.

Brutal, Überraschend und gruselig Spannend

Der als „Top-Thriller“ angepriesene Roman macht dieser Bezeichnung alle Ehre. Brutalität und Spannung sind kaum zu überbieten. Ist das Ende in gewisser Weise auch zu erahnen, so macht die Lektüre einen gruseligen Heidenspass. Und es gibt auch genügend Überraschungen, die den Leser noch einmal extra auf die Folter spannen.
Ängstliche Gemüter sollten das Buch nur bei Licht und in Gesellschaft zur Hand nehmen.

 

Autorenporträt
Chris Carter wurde 1965 in Brasilien als Sohn italienischer Einwanderer geboren. Er studierte in Michigan forensische Psychologie und arbeitete sechs Jahre im Psychologenteam der Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, wo er als Musiker Karriere machte. Gegenwärtig lebt Chris Carter in London.

Buchinfo
“Der Kruzifix-Killer“ von Chris Carter
Taschenbuch: erschienen Juni 2009 bei Ullstein, 480 Seiten, € 9,95, ISBN-13 9783548281094
eBook: erschienen Juni 2009, 480 Seiten, € 8,99, ISBN-13 9783548920030

Quellen
Bild+Autorenporträt: www.ullsteinbuchverlage.de / Text (außer Autorenporträt): Susanne

 

Kennt Ihr dieses Buch? Wie hat es Euch gefallen? Ich freue mich auf Eure Meinungen.

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2 Gedanken zu “BüRü: Chris Carter: Der Kruzifixkiller

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