MoFra: Warum ein Bücherblog?

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So, ab heute hat der Alltag mich vollends wieder. Die letzte Woche war mit halb Urlaub und halb Arbeit und dann gleich wieder Wochenende ziemlich verwirrend. Jetzt hoffe ich darauf, dass sich der übliche „Trott“ einstellt und ich auch wieder in mein Sportprogramm finde. Aber jetzt kümmere ich mich erstmal um die Montagsfrage. Die wird allwöchentlich von Svenja aka Buchfresserchen gestellt. Diese Woche hat sie Unterstützung von Cara von Bookinghampalaceblog und sie möchte wissen: Warum bloggt ihr (über Bücher) und wie seid ihr dazu gekommen?

Hmmm… die Frage kommt mir irgendwie bekannt vor. Kann es sein, dass wir die so oder ähnlich schon mal hatten? Seis drum.

Ich fang mal mit dem ersten Teil an: Warum bloggt Ihr über Bücher …?
Weil Bücher einen Großteil meines Lebens ausmachen. Ich lese sehr gern und kann mir ein Leben ohne Bücher/Lesen nicht vorstellen. Und ich kann mir auch ein Leben ohne Schreiben nicht vorstellen. Ich teile mich auf diese Art und Weise gern mit. Ich tue auch gern zu verschiedenen Sachen meine Meinung kund – empfehle etwas oder rate ab. Alles zusammen genommen steuert bei den heutigen Möglichkeiten ja quasi automatisch auf einen Blog hin, wenn man das nicht professionell als Journalist oder so machen kann.

… und wie kam es dazu?
Bloggen im eigentlichen Sinne, das mache ich erst seit 2014. Das mit den Rezensionen ging aber schon viel früher los. Und das mit dem Lesen auch.
Seit 1996 lese ich sehr viel. Die Bücherbeschaffung war nicht immer einfach, weil ich auf neu-gekaufte Bücher stehe und Geld trotz Ausbildung/Job nicht übermäßig vorhanden war. Zu dem Zeitpunkt steckte das Internet ja noch so in den Anfängen bzw. hatte ich nicht sonderlich viel zu tun. Blogs waren – wenn überhaupt – was für Insider. Außerdem hatte ich ohnehin erst seit 2000 einen eigenen PC. Aber selbst dann kam es mir nicht in den Sinn über Bücher zu schreiben bzw. erst recht nicht, dies öffentlich zu machen.
Über eine Internetcommunity bin ich dann 2006 zu den Rezensionen gekommen. Ich hatte dort bereits einen anderen freiwilligen Job übernommen und nun wollten sie ein Online-Magazin in die Community einbauen. Das war quasi wie geschaffen für mich und die Macher nahmen mich mit Kusshand. Nicht unbedingt weil ich so toll war, sondern vielmehr, weil ich ein weiterer kostenfreier Mitarbeiter war und ich außerdem durchaus Kenntnisse in Orthografie und Grammatik hatte. Außerdem war ich eine durchaus zuverlässige Mitarbeiterin, die wenig Aufsicht bedurfte. Quasi nahtlos wurde mir die „Redaktionsleitung“ für die Buchbesprechungen (später das Ressort „Kultur“) angeboten. Damit im Rücken knüpfte ich Verlagskontakte und begann Rezensionen zu schreiben. Aber eben nur für das Online-Magazin.
2011 wurde das Magazin dann eingestampft, weil es sich nicht rentierte. Eine andere Rezensentin und ich beschlossen, in der Community ein Nutzerprofil anzulegen und unsere Besprechungen dort zu veröffentlichen. Die Resonanz war überaus spärlich.
Parallel dazu führte ich auf meinem eigentlichen Nutzerprofil noch einen Blog. Dort gab es aber eher Glossen und andere mehr oder minder wertvolle Ergüsse zu lesen. Nichts über Bücher. Aus welchem Grund auch immer, ich hielt das getrennt.
Erst nach längerem Zureden von Freunden und ein wenig Überwindung meiner selbst, startete ich 2014 auf WordPress meinen eigenen Blog zum Thema Bücher. Da es irgendwie fraglich war, ob ich meine Profile bei der Internetcommunity löschen oder behalten würde, fand ich es an der Zeit mich unabhängig davon zu machen. Außerdem macht es sich irgendwie besser einen „richtigen“ eigenen Blog zu haben, wenn man Visitenkarten haben will.
Inzwischen geht es auf meinem Blog zwar nicht mehr nur um Bücher, aber sie machen doch den Hauptbestandteil der Wortgestalten aus. Und bisher habe ich meine Entscheidung auch noch nicht bereut.

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Ein Gedanke zu “MoFra: Warum ein Bücherblog?

  1. Eine aufrgende Geschichte und toll zu lesen! Ich hab meinen Blog allein gestartet, aber meine Freunde unterstützen mich gern – besonders, wenn ich mies drauf bin und mich nicht so „toll“ wie die anderen Blogger fühle. Es tut wirklich gut, wenn man jemand sagt: Du machst das wirklich gut 🙂

    Hier ist meine Geschichte – kurz, aber mit Extra 🙂 http://evyswunderkiste.blogspot.de/2016/10/montagsfrage-warum-buchbloggen.html

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