MoFra: Lesehemmung dank Trigger?

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Ein weiteres Wochenende ist rum und wir sind wieder einen Schritt näher am Jahresende dran. Im Moment fliegt die Zeit nur so wie ich finde. Empfindet Ihr das auch so? Mein Wochenende war durchaus ereignisreich und hochmotiviert. Ich bin von mir selbst schockiert. Jetzt bin ich nämlich FitnessStudio-Mitglied. Hätte ich mir auch nicht träumen lassen, als ich vor ein paar Monaten wieder mit dem Sport angefangen habe. Aber genug von meiner eklig hohen Motivation und dafür zur Montagsfrage. Die wird allwöchentlich zum Wochenbeginn von Svenja aka Buchfresserchen gestellt. Diese Woche möchte sie wissen: Habt ihr Trigger, die euch am Weiterlesen hindern?

Öhmmm… nö. Also natürlich gibt es Dinge, die mir die Lektüre vergällen und mir das Lesen schwer machen. Aber das hindert mich grundsätzlich nicht daran, weiter zu lesen. Dann allerdings meistens langsamer. Gerade hatte ich so ein Buch, für das ich ewig gebraucht habe, weil ich es nicht schön geschrieben fand.
Folgendes macht mir beispielsweise das Lesen schwer:
– Wenn ich ständig rätseln muss, wer gerade erzählt.
– Wenn das Buch einfach nur Klischeebehaftet ist.
– Wenn Ausdruck und Grammatik dem Stand eines 8klässlers entsprechen.
– Wenn nicht drin ist, was drauf steht – sprich, wenn der Klappentext nicht dem Inhalt entspricht.
– Oder wenn es grottenlangweilig ist.
– Wenn zu viele Fußnoten im Text sind und ich ständig unterbrechen  muss, um diese zu lesen.
– Oder gar wenn ich ständig am Ende des Buches nachschlagen muss.
– Wenn die zeitliche Abfolge für mich unklar ist.
– Wenn seitenlang philosophiert und ein Gefühl oder ähnliches beschrieben wird.
Das sind alles Dinge, die mich nerven können und dazu bringen, dass mir die Lektüre nicht gefällt. Das führt wiederrum dazu, dass ich das Buch nicht so gern zur Hand nehme und wenn, dann bin ich unkonzentriert beim Lesen und brauche letztendlich sehr lange selbst für ein verhältnismäßig dünnes Buch.

Bisher kam es lediglich einmal vor, dass ich in einem Buch etwas las und dann kopfschüttelnd dieses Buch zusammenschlug und nicht wieder öffnete. Das war die Autobiografie von Shirley MacLaine „Weiser, nicht leiser! Der Weg zu neuem Menschsein“. Eine Schauspielerin die ich sehr mag – auch aufgrund ihrer exzentrischen Charaktere. Im Buch stellt sie mich mit ihrer Esoterik auf eine harte Probe. Der Knüller – und das Ende meiner Lektüre – bedeutete ihre Aussage, dass sie ein Derivat aus H2O (also quasi getrocknetes Wasser!) mit Wasser vermischt und dann trinkt, in der Erwartung irgendeiner Wunderwirkung.
Ich halte mich durchaus für eine aufgeschlossene Person, aber das fand ich dann echt völligen Schwachsinn. Weiter habe ich die Autobiografie dann auch nicht gelesen. Demnach wäre mein Trigger also außerdem „ausgemachter Blödsinn“.
Darüber hinaus habe ich zwei Bücher wegen ausgemachter Langeweile irgendwann abgebrochen. Witzigerweise beides Romane von Steven King, die mich so überhaupt nicht vom Hocker gehauen haben. Aber das ist inzwischen schon knapp 20 Jahre her. Als ich noch jung war … *g*

Aber es gibt genügend Bücher in denen beispielsweise ausgemachter Blödsinn ein wichtiger und richtiger Bestandteil ist. Das wäre also zu einfach. Daher sehe ich für mich keinen solchen Trigger. Wenn ich mich tatsächlich dafür entscheide ein Buch inmitten der Geschichte abzubrechen und nicht mehr weiter zu lesen, dann ist das nicht das Ergebnis eines einzigen Satzes oder einer Szene oder Beschreibung, die mich an erlebtes erinnert. Vielmehr ist es so, dass es mehrere Dinge aus der oben genannten Liste gibt, die mir an/in dem Buch nicht gefallen und mich unsagbar nerven.

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2 Gedanken zu “MoFra: Lesehemmung dank Trigger?

  1. Schlechte Klappentexte schrecken mich ab xD Mit Klischees habe ich es nicht, aber ich halte durch. Bis ich ein Buch abbreche, dauert es sehr, sehr lange.

    Ich war mal in einem schönen Fittnessstudio, aber es ist nicht mein Sport. Obwohl es interessant war, die Leute zu beobachten!

    Gefällt 1 Person

    • Hi Evy, ja, bei mir dauert es auch, bis ich ein Buch abbreche. Bzw. da muss es schon echt nervig sein.
      Mein Favorit wird das FitnessStudio auch nicht. Es ist mir trotz der verschiedenen Geräte zu monoton. Es gibt so wenig zu sehen. Ständig die anderen Leute zu beobachten würde glaube ich auffallen. *g*

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