MoFra: Stellenwert des Lesens?

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Noch eine Woche arbeiten, dann hab ich 3 Wochen Urlaub. Ich freu mich wie verrückt. Und nach dem neuerlichen Zahnarzttermin heute, muss ich dieses Jahr auch nicht mehr hin. Dafür geht es nächstes Jahr im Januar gleich weiter. Dank des entzündeten Zahnnervs kriege ich ja eine Wurzelbehandlung. Und die braucht länger und mehrere Termine. Das ist nervig.
Aber genug von meiner Krankengeschichte. Jetzt zur üblichen Montagsfrage, die allwöchentlich von Svenja aka Buchfresserchen gestellt wird. Heute möchte sie wissen: Welchen Stellenwert nimmt das Lesen bei deiner Freizeitgestaltung ein?

Hmmm, gar nicht mal einen so großen, wenn ich das mit TV gucken und stricken und am Handy spielen und inzwischen dem Sport vergleiche. Das ist ein wenig bitter. Tatsächlich lese ich hauptsächlich, wenn ich unterwegs bin. Also auf dem Weg zur und von der Arbeit in der Bahn, an der Haltestelle, etc. Auch in der langen Mittagspause darf das Buch nicht fehlen. Meistens lese ich auch abends noch vorm Schlafen. Allerdings habe ich in den letzten Wochen auch oft ohne Buch in den Schlaf gefunden. (Ich kann ja eh gut einschlafen.)
Zuhause lese ich vergleichsweise wenig, obwohl ich die Zeit hätte – und auch genügend Bücher. Aber ich gebe zu, dass ich eine Fernseheule bin. Also läuft bei mir ständig der Fernseher, auch wenn selten etwas Spannendes, Neues und/oder Interessantes kommt. Deswegen stricke ich ja nebenher oder spiele am Handy rum. Erst recht ab 20.15Uhr. Das ist für mich die magische Grenze, wo man immer (IMMER) vor dem TV zu sitzen hat, weil da ja das Abendprogramm anfängt. (Völlig bescheuert, ich weiß.) Gerade jetzt im Winter, wenn es so früh dunkel wird. Im Sommer hocke ich mich wenigstens öfter mal raus und lese auf dem Balkon.
Im Moment komme ich ja ohnehin recht spät erst nach Hause. Denn nach dem Job gehe ich noch ca. 2 Stunden ins FitnessStudio. Dort lese ich natürlich auch nicht.
Setze ich mich daheim doch mal auf die Couch und vertiefe mich in die Lektüre, dann fallen mir spätestens nach 30 Minuten die Augen zu. Oft schon früher. Das ist natürlich nicht so dolle. Also mache ich dann doch wieder den Fernseher an.

Nichtsdestotrotz ist mir das lesen sehr wichtig. Ohne Bücher, ohne Geschichten könnte ich nicht leben. Oder vielleicht schon, aber es wäre nicht halbsoschön.

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10 Gedanken zu “MoFra: Stellenwert des Lesens?

    • Hallo Patricia,
      ja, überlegt hab ich das auch schon. Beim Rudern gehts natürlich nicht, aber beim Laufen theoretisch. Allerdings ist dann mein Blick verwackelt und ich könnte mich nicht wirklich konzentrieren. Weder auf das eine noch das andere. Zumal ich beim Laufen (oder dem Crosstrainer oder aufm Fahrrad) auch gern Musik höre, um einen Takt zu haben.
      Aber vielleicht probiere ich es doch noch mal aus. Der Winter hat ja gerade erst angefangen. 🙂
      Liebe Grüße
      Susanne

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      • Haha, ja anfangs hatte ich mit dem Zeilenrutschen auch so meine Problemchen, vor allem auf dem Laufband und wenn es ans Umblättern ging. Aber da gewöhnt man sich doch recht schnell dran. Die Musik gab es in meinem Studio ohnehin dezent im Hintergrund – klar, den eigenen Geschmack trifft das nicht immer, passte aber in der Regel gut zu meinem persönlichen Takt beim Training. ;o)

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  1. Hey Sanne,

    ooohh, musst du doch noch durch die Wurzelbehandlung? Das ist tut mir leid, so ein Mist aber auch. 😦

    20.15 Uhr war früher auch meine magische Uhrzeit. Aber seit ich dieses Jahr fast komplett aufgehört habe, fernzusehen, bin ich da nicht mehr festgefahren. Ich habe einfach festgestellt, dass ich meinen Fernseher kaum brauche. Eigentlich läuft er nur noch an den Football-Sonntagen und wenn ich hin und wieder exzessiv Serien suchte. 😉
    Aber eins ist geblieben: ich esse meist zu 20.15 Uhr. Meine innere Uhr sagt mir immer noch, dass das die perfekte Zeit zum Abendessen ist. Bescheuert. 😀

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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    • Hallo Elli,
      danke für Dein Mitgefühl. Ja, die Entzündung war/ist wohl so heftig, dass ich nicht drumrum komme. Beim ersten Termin konnte meine Ärztin auch gar nicht viel machen, weil ich schier vom Stuhl gesprungen bin vor Schmerzen. Trotz zwei Betäubungsspritzen. Sehr übel. Aber jetzt ist erstmal das Medikament drin und hält hoffentlich bis zum 9. Januar, wenn der nächste Termin ist. Sonst muss ich im Urlaub auch zum Zahnarzt.

      Ich hatte während meiner Ausbildung eine Zeit ohne TV. Weil ich einfach keinen Fernseher hatte. Da habe ich dann fast ausschließlich gelesen. Denn ich hatte auch keine Freunde in der näheren Umgebung.
      Inzwischen versuche ich auch öfter mal das Ding auszulassen. Klappt noch nicht so richtig, aber durch den Sport bin ich ja schon mal weniger daheim und hänge weniger vor der Glotze. Das ist auch was. 🙂

      Liebe Grüße
      Sanne

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  2. Ich kann den Fernseher auch gut aus lassen – auch um 20 Uhr 15. Mittlerweile bin ich ziemlich kritisch mit dem, was ich überhaupt ansehe. Mal ne Serie, aber eigentlich fast nur Trash TV, um dann bei Twitter darüber zu lästern 😉 Das will ich aber auch nicht jeden Abend machen … und so habe ich dann viel Lesezeit, bis ich ins Bett gehe. Dafür kann ich in Bus oder Bahn gar nicht lesen und auch sonst lasse ich mich sehr schnell ablenken, wenn ich z. B. versuche, im Wartezimmer o. ä. zu lesen.
    Insgesamt komme ich aber schon auf viel Zeit, die ich mich mit dem Thema Buch beschäftige.

    LG Gabi

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    • Hallo Gabi,
      ich arbeite – wie ich schon Elli schrieb – dran, die Glotze auch mal auszumachen oder nicht erst anzuschalten. Der Sport hilft schon mal, weil ich nicht da bin. 🙂
      Aber beim Lesen hab ich nach wie vor das Problem, dass ich da auf der Couch schnell müde werde. Auch wenn das Buch sehr spannend ist. Mir zieht es einfach die Augen zu. Und obwohl ich früh ins Bett gehe, möchte ich halb neun abends dann doch noch nicht schlafen. 😉
      Dafür stört mich das Lesen unterwegs nicht. Damit kann ich gut leben. Erst recht, wenn die Bahn Verspätung hat oder ich damit im Stau stehe. Dann bin ich weniger genervt als die anderen Fahrgäste. 🙂

      Liebe Grüße
      Sanne

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  3. Ich gucke gern fern, aber ich überlege mittlerweile genau, was ich gucke. Und da meine Lieblingsserien nur an zwei Tagen in der Woche ausgestrahlt werden, ist die Auswahl eingeschränkt. Obwohl ich es genieße, es einfach nur laufen zu lassen. Aber… wenn selbst an WEihnachten Scripted Reality und die unendlichste Wiederholung einer amerikanischen Sitcom laufen, dann wird es nicht besser 🙂

    Ich lese gern abends, zunehmend auch nachmittags auf dem Sofa oder wenn ich spaziere. Es ist so ruhig xD

    Hier sind weitere Gedanken: https://evyswunderkiste.blogspot.de/2016/12/montagsfrage-stellenwert-des-lesens.html

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    • Hallo Evy,
      ja, ich gebe offen zu, dass das Programm oft zu wünschen übrig lässt. Auch wenn ich die Privatsender Dokus auf anderen Kanälen schaue. Aber auch dort gibt es viele Wiederholungen, was ich schade finde.
      Bei mir klappt es aber noch nicht so oft, dass ich den Fernseher ausgeschaltet lasse, wenn ich allein daheim bin. Ich arbeite aber dran. 🙂
      Viele Grüße
      Susanne

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