Borneo – Die Aufregung wächst

Es sind nur noch knapp vier Wochen bevor es für mich wieder in den Regenwald geht. Ich habe mich schon in den Reiseführer von Malaysia vertieft und die Aufregung wächst so langsam. Wenn ich darin lese bin ich geistig schon vor Ort und überlege was ich alles machen könnte, in der Zeit die mir bleibt. Wobei sich schon jetzt herauskristallisiert, dass ich noch 2 Wochen dran hängen könnte und es wäre nicht genug. Wie immer halt. Mit der Schmalspurbahn fahren, eine Teeplantage besuchen, am Fuße des Gunung Kinabalu im Regenwald herumstreunen. Schnorcheln will ich auch, Bootsfahrten machen, Märkte besuchen … ach du meine Güte, ich bin völlig überfordert.

Wahrscheinlich werde ich in den nächsten Tagen die erste Liste erstellen, was ich mitnehme und was ich vor dem Urlaub noch besorgen will/muss. Und diese Liste wird sicherlich nicht die letzte sein. *g*

Nächste Woche ist die letzte Rate fällig für die Reise und schon x-mal habe ich durchgerechnet, ob meine Ersparnisse reichen oder ob doch noch € 200 fehlen. Und was ich überhaupt als Taschengeld zur Verfügung habe. Ich überlege schon wieviel ich im Voraus tauschen soll und wie schwer es ist vor Ort an Geld zu kommen.

Echt Evolutionär – Von Darwin zu Wallace

Mir ist bei der Reiseführer-Lektüre auch noch was aufgefallen: Nach den Galapagos-Inseln, wo Charles Darwin die Evolutionshteorie entwickelt hat, ist mein nächstes Reiseziel Borneo, wo sein Zeitgenosse Alfred Russel Wallace ebenfalls an der Evolutionstheorie gearbeitet haben soll. Wie witzig ist das denn?

Bisher ist die bereits bekannte Prä-Urlaubs-Panikattacke ausgeblieben, aber die kommt bestimmt noch. Je mehr ich im Reiseführer lese, desto mehr Muffensausen kriege ich nämlich. Zum Beispiel wenn davon die Rede ist, dass ich möglicherweise auf einer Matratze auf dem Boden schlafen soll. Moskitonetz hin oder her – da kann ja alles über mich drüber laufen?! … Okay, anderes Thema. *g*

Mehr Puste, weniger Gewicht

Was mein Vorhaben angeht, fitter und mit mehr Kondition in den Urlaub zu fahren, daran arbeite ich nach wie vor. Die Entscheidung vom November 2016 fürs FitnessStudio war definitiv richtig. Ich habe etwas Gewicht abgearbeitet und so langsam merke ich auch, dass ich nicht mehr ganz so schnell außer Puste bin. Der Weg ist trotzdem noch weit.

Wahrscheinlich werde ich bis zum 22. April nicht so weit sein wie ich gern wäre (und vermutlich auch nicht so weit wie ich sein könnte), aber ich denke dennoch, dass ich zufrieden sein kann. Denn ich bin auf einem guten Weg. Jetzt wo es wieder länger hell ist, kann ich auch wieder in den Park laufen gehen und dort die letztens getesteten Joggingeinheiten weiter ausbauen. Ein bisschen wird sich in den nächsten Wochen also auch noch tun in Sachen Ausdauer und Gewicht. Und wer weiß denn schon, ob nicht von den anderen Reiseteilnehmern jemand unsportlicher ist als ich.

Oh mein Gott, ich werde Orang Utans sehen!!!

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf meine neue Reise. Auch wenn es noch ein bisschen unfassbar ist. Mindestens einmal am Tag denke ich „Oh mein Gott, ich werde Orang Utans sehen!“ oder „Ich fliege tatsächlich nach Malaysia. Wie krass ist das denn?!“ Für mich kleines Ost-Mädel klingt das nach wie vor so überaus exotisch. Ich kann nicht einmal mehr glauben, dass ich auf Galapagos war. Obwohl es erst anderthalb Jahre her ist, kommt es mir sehr unwirklich vor. Ich, die ich früher davon träumte die Pyramiden in Ägypten zu sehen und das schon ein unerreichbares Ziel schien. Ich fliege jetzt um die halbe Welt nach Asien. Hätte man mir das vor 2 Jahren gesagt, hätte ich ungläubig den Kopf geschüttelt.

Genug Sentimentalität. Wie beim letzten Mal, werde ich Euch den Reiseverlauf nicht vorenthalten. Ich lasse Euch wissen, was der Reiseveranstalter alles für mich (und die drei anderen Paare) geplant hat. Und vermutlich werde ich auch noch den einen oder anderen Blog-Post im Vorfeld zu meiner Reise verfassen, damit ich meiner wachsenden Aufregung Herr werde.

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4 Gedanken zu “Borneo – Die Aufregung wächst

  1. Das hört sich so spannend an. Meine Tochter ist auch gerade auf Reisen. Von November bis Ende Februar 3000 km in Neuseeland gelaufen und seit Anfang März sind sie und ihr Freund in Mexico unterwegs. Ende des Jahres wollen sie zurück sein.Auf der einen Seite schön, daß sie so etwas macht, auf der anderen Seite ist es als Mutter immer schwierig, man macht sich doch Sorgen. Aber nachdem die Menschen in Neuseeland so hilfsbereit waren und alles super gelaufen ist, bin ich etwas beruhigter. Ich wünsche Dir auch eine ganz tolle Reise.
    LG von Elke

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    • Hallo Elke,
      oh, wow, das hört sich auch sehr abenteuerlich und spannend an. Das wäre etwas, dass ich mir überhaupt nicht zutrauen würde.
      Kann mir aber denken, dass man sich als Mutter da Sorgen macht. Das war bei meiner Mama letztens nicht anders, als sie hörte, ich müsse mit dem öffentlichen Bus in den Regenwald fahren. *g*
      Danke für die Wünsche.
      Liebe Grüße zurück
      Susanne

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