MoFra: Zu oft gelesen?

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Ich habe ein produktives Wochenende hinter mir. Im Keller habe ich Bestandsaufnahme gemacht, um auszumisten. Ein Teil wird gerade bei Ebay versteigert und ich hoffe auf etwas Kleingeld für die Urlaubskasse. Ein Teil wird verschenkt bzw. ist schon bei neuen Besitzern und der Großteil kommt auf den Sperrmüll. Und zum Elektroschrott. Und zum Schadstoffmobil. Und in den Restmüll. Was man da nicht alles beachten muss! Jungejunge, das ist ein Bereich des Erwachsenenlebens auf den ich gut verzichten könnte. Aber jetzt soll es erst einmal wieder um die Montagsfrage gehen. Denn es ist Wochenanfang und da stelle gewohnheitsmäßig Svenja aka Buchfresserchen eine Frage rund ums Buch. Heute möchte sie wissen: Gibt es ein Buch, das du schon so oft gelesen hast, dass du nicht mehr weißt wie oft genau?

Ja, das gibt es tatsächlich: Gesang vom großen Feuer von Sebastian Faulks. Das Buch habe ich vor vielen Jahren regelrecht verschlungen. Mehrmals innerhalb von 2 Jahren. Ich behaupte immer es 6x gelesen zu haben. Ob das stimmt, weiß ich inzwischen nicht mehr, weil ich es so lange nicht mehr in der Hand hatte.
Es ist mir nach wie vor gegenwärtig und ich sehe als meinen Einstieg in zeitgeschichtliche Romane und Sachbücher und Biografien aus der Zeit der beiden Weltkriege. Im Buch geht es um einen Mann aus Großbritannien, der nach Frankreich kommt und sich dort verliebt in seine verheiratete Gastgeberin. Er gerät schließlich in die Wirren des Großen Krieges und kämpft auf Seiten der Alliierten in Frankreich. Das Buch beschreibt eindrücklich Kampfszenen und die Grausamkeit dieser Zeit. Für mich war das mit Anfang 20 wahnsinnig intensiv.
Das Buch wird nicht mehr verlegt, was ich persönlich sehr schade finde. Ich sollte es wirklich mal wieder lesen.

Abgesehen davon gibt es zwei Bücher, die ich „für zwischendurch“ immer mal wieder zur Hand nehme. Allerdings lese ich die nicht jedesmal durch. Das eine Buch ist Mein Lied geht weiter mit Gedichten von Mascha Kaleko. Ich blättere gern da durch und lasse mich von ihrer realitätsnahen Poesie verzaubern.
Das zweite Buch ist Doppelpack von Meike Winnemuth und Peter Praschl. Das Buch habe ich schon ewig. Es sind gesammelte Kolumnen der beiden aus der Zeitschrift Amica enthalten. In jeder Ausgabe hatten die beiden ein Thema und mussten dazu aus ihrer weiblichen und männlichen Perspektive etwas schreiben. Im Buch ist es chronologisch zusammengefasst als Geschichte vom Single zum Paar zum Partneralltag mit all seinen Tücken. Seeeeeehr witzig. Ich liebe es nach wie vor. Die Kolumnen sind kurz und knackig. Genau das richtige, wenn ich

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