Warum ich das Lesen liebe

Na, wie sonst kann man solche Dinge erleben?

An Casanovas Seite aus den Bleikammern fliehen. Mit Klaus Kinski Filme drehen, Frank McCourt in Irland treffen. Mit Tanja Blixen in Afrika eine Farm leiten und Sean Connery durch Schottland folgen, um schließlich mit einem einsamen Mann mühsam über 20 Jahre hinweg eine Straße zu bauen. Die Mauer hochziehen und wieder einreissen. Im Ersten und auch Zweiten Weltkrieg ums Überleben kämpfen: in Russland, Polen, Frankreich und Deutschland. Buchenwald und Theresienstadt von innen sehen. In Afghanistan gegen die Taliban und die Bürokratie kämpfen. Bei den Piraha-Indianern leben. Mit Natascha Kampusch in ihrem Gefängnis ausharren.

Als erste Frau schwanger in die Antarktis reisen und den Winter dort verbringen. Einen Bauernhof leiten und das Überleben der Familie sichern. Im Haus der Familie Mann ein und aus gehen, im Elsass mal als Deutsche und mal als Französin aufwachsen.

Autistische oder blinde Kinder großziehen. Im OP-Saal stehen und Leben retten, Menschen verlieren oder einfach nur ihre Nase korrigieren. Leichen sezieren und auf CSI-Spuren wandeln. Depressionen und Schicksalsschläge durchleben, an der Seite von Art Buchwald in ein Hospiz ziehen und erkennen wie lustig sterben sein kann. Mit Hinterbliebenen weinen.

Mit Inspektor Lynley und Sergeant Barbara Havers in Großbritannien Mörder suchen. Mit Kommissar Winter das gleiche in Oslo und mit dem ehemaligen Polizisten Siegfried Seifferheld in Schwäbisch Hall ermitteln. Oder den berühmten Sherlock Holmes auf Spurensuche begleiten. Töten, foltern, quälen mit sadistischen Mördern. Rachefeldzüge anzetteln

Auf Ceylon Familiengeheimnisse aufdecken, Tee anbauen und die Liebe entdecken, die Insel der Linkshänder sehen, in einer Leprakolonie leben. Schiffsreisen über den Atlantik, mit dem Zug durch Deutschland und dem Auto nach Italien. Dracula in seinem Schloss besuchen und die Gräfin Barthory in Frankreich. Mit Wikinger Hägar an der heimischen Front kämpfen und Donald Duck aus dem Schlamassel befreien. Firmin, die Leseratte, auf Streifzug durch die Welt der Bücher begleiten, genauso wie Thursday Next.

An des Sonnenkönigs Seite die Wege der Tuilerien beschreiten, mit Madame Tussaud Wachsfiguren herstellen, als Henkerstochter Widerstand gegen Bösewichter und Vorurteile leisten. Am Stuttgarter Hof Königin Olga bei der wohltätigen Arbeit beobachten – die Geschichte direkt vor der Haustür.

Den EINEN Ring nach Mordor bringen, als Werwolf, Vampir oder Gestaltwandler durch die Jahrhunderte reisen. Einmal in die Hölle und zurück. Geister sehen, mit ihnen reden und sie zur Ruhe betten. Religiöse Geheimnisse suchen und finden, Verfolgungsjagden mit der Polizei, Bundesbehörden oder Interpol.

Und und und…

2 Gedanken zu “Warum ich das Lesen liebe

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